WordPress
Das meistgenutzte CMS weltweit

WordPress zählt zu den beliebtesten Out-of-the-box-Lösungen, wenn es um die Erstellung von Websites geht.


Über 36 % aller Websites weltweit basieren auf WordPress!


Die Software lässt sich einfach erweitern, wodurch man damit so gut wie jedes Webprojekt umsetzen kann.


Mit unseren detaillierten WordPress Anleitungen bringen wir Ihnen die vielseitigen Möglichkeiten des Systems näher.


1. WordPress Anleitungen & vieles mehr



2. Was ist WordPress?


Zunächst einmal handelt es sich bei WordPress um ein kostenloses Open-Source Content Management System. WordPress ist freie Software. Das heißt, der Quellcode liegt für jeden offen und kann beliebig angepasst werden.


WordPress ist...

  • ... das meistgenutzte Content-Management-System weltweit
  • ... eine zukunftssichere Lösung für das Erstellen einer Website
  • ... ein geniales Open-Source Projekt
  • ... kostenlos verfügbar
  • ... einfach zu installieren und zu verwenden
  • ... andauernd in Weiterentwicklung
  • ... einfach zu erweitern

CMS Marktanteile

Datenquelle: W3Techs
© Q-Success DI Gelbmann GmbH

3. WordPress: Open-Source und kostenlos


Das populäre CMS wird unter der GNU General Public License, Version 2 (GPLv2), veröffentlicht. Zusätzlich steht WordPress wie viele andere Open-Source Projekte kostenlos zur Verfügung.



Offener Quellcode WordPress


Die Lizenz sieht vier Grundfreiheiten vor:

  1. WordPress kann für jeden Zweck genutzt werden.
  2. Der WordPress-Quellcode darf untersucht und nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
  3. WordPress kann nach Belieben kopiert und weiterverbreitet werden.
  4. Verbesserungen von WordPress können mit der Gemeinschaft geteilt werden, damit alle davon profitieren.

Ein weiterer zentraler Aspekt der GPLv2 Lizenz besteht darin, dass abgeleitete Werke des Codes die GPL-Lizenz erben.


Sie dürfte demzufolge auch für alle Plugins und Themes gelten, wobei es hier laut Aussagen der offiziellen WordPress Seite in Ausnahmefällen zu rechtlichen Grauzonen kommen kann.


Hintergrund ist der, dass neben den vielen kostenlosen Erweiterungen für WordPress mittlerweile ein großer Markt für kostenpflichtige Zusatzkomponenten entstanden ist. Doch Drittanbieter von Premium-Erweiterungen lassen sich in der Regel nicht den Programmcode selbst, sondern ihren erweiterten Support bezahlen.


4. Erhöht der Einsatz von Open-Source-Software die Sicherheitsrisiken?


Der offenliegende Programmcode von Open-Source-Software birgt in den Augen vieler ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Dieser Irrglaube beruht insbesondere auf der Annahme, jeder könnte der Software unbemerkt böswilligen Code hinzufügen.


Das ist selbstverständlich nicht der Fall.


Rund um WordPress hat sich eine riesige Entwicklergemeinde gebildet, die genauestens über vorgeschlagene Änderungen und neue Funktionen debattiert, bevor es diese in den offiziellen Softwarekern schaffen.


Auch könnte man meinen, dass es Hackern durch den freizugänglichen Quellcode leichter gemacht würde, Schwachstellen im System zu finden.


Zwar ist das im Grunde genommen nicht falsch, doch in der Praxis werden publik gewordene Sicherheitslücken durch die aktive Entwicklergemeinde sehr schnell geschlossen bzw. im Vorhinein beseitigt.


Open-Source-Lösungen stehen herstellergebundener Software in puncto Sicherheit also nichts nach, wobei sich ein Schwarz-Weiß-Vergleich beider Konzepte ohnehin als äußerst schwierig gestalten dürfte.


   Für die Installation von WordPress raten wir Ihnen grundsätzlich dazu, Folgendes zu beachten:

Wollen Sie WordPress manuell installieren, dann beziehen Sie die Installationsdateien ausschließlich von der offiziellen Website unter https://de.wordpress.org/download/. Hierbei handelt es sich um geprüfte Programmversionen. Das Sicherheitsrisiko ist dementsprechend gering.

Statt der aufwendigeren manuellen Installation können Sie die aktuellste WordPress-Version im Domaintechnik® Control Panel in wenigen Schritten einrichten.


5. Was ist ein Content Management System?


WordPress ist ein Content Management System (kurz: CMS).


Der Einsatz von Content Management Systemen bietet sich immer dann an, wenn eine Website regelmäßig mit neuen Inhalten befüllt oder überarbeitet werden soll.


Da sich auf CMS basierende Websites dynamisch zusammensetzen, können im Gegensatz zu statischen Websites mehrere Personen gemeinschaftlich an einer Onlinepräsenz arbeiten.


Der Marktanteil aller Websites, die auf Content Management Systemen basieren, stieg im Jahr 2018 erstmals auf über 50 Prozent an, wie aus repräsentativen Untersuchungen von W3Techs hervorgeht.


Damit dominieren CMS-basierte Sites nunmehr das Internet: 2019 liegt der Anteil bereits bei 54,7% aller Websites weltweit. Hinter dieser Entwicklung verbirgt sich ein wahres Erfolgskonzept, das seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat.


Doch was hat Content Management Systeme wie WordPress überhaupt so beliebt gemacht?


Content Management Systeme erlauben...

  • die Website-Erstellung ohne Programmierkenntnisse
  • den Einsatz mehrerer Benutzer bzw. Mitarbeiter im Backend der Website
  • die einfache Verwaltung von Inhalten (Erstellen neuer Unterseiten, Bearbeiten existierender Seiten etc.)
  • nahezu unbegrenzte Erweiterungsmöglichkeiten durch Plugins
  • verschiedenste Einsatzzwecke, dank der vielseitigen Möglichkeiten der Modifizierung (von Online-Shop bis Unternehmens-Blog ist alles möglich)
  • gezielte Suchmaschinenoptimierung
  • kostengünstige und schnelle Wartung

Sie sehen: die Möglichkeiten von Content Management Systemen scheinen beinahe unbegrenzt.


Nichtsdestotrotz gibt es hier teils markante Unterschiede zwischen den verschiedenen CMS, die zur Auswahl stehen. Zu den bekanntesten von ihnen zählen hierzulande Joomla, Drupal und Typo3.


Allen voran jedoch steht WordPress.


Beliebteste CMS Systeme im Vergleich 


6. Vom einfachen Weblog-CMS zum Marktführer


WordPress wird von über 36 % aller Websites verwendet und hat dabei unter allen verfügbaren CMS einen Marktanteil von 62,9 % (W3Techs, Stand 03/2020)! Damit stellt WordPress alle anderen Content Management Systeme weit in den Schatten.


Das hat unterschiedliche Gründe.


Einer der entscheidendsten ist sicherlich der, dass WordPress in seiner Grundform vollkommen kostenlos ist.


Doch dies gilt auch für viele andere CMS, die ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz angeboten werden.


Werfen wir also einen genaueren Blick auf den Ursprung von WordPress. Vielleicht liegt der enorme Erfolg ja in seiner Entstehungsgeschichte begründet?

  6.1  Ursprünge von WordPress


Ursprünglich wurde WordPress vom US-amerikanischen Web-Entwickler Matthew Mullenweg als reines Weblog-CMS entwickelt.


Seine Software veröffentlichte er erstmalig am 27. Mai 2003, wobei sie sich zu diesem Zeitpunkt noch im Entwicklungsstadium befand.



WordPress alte Version


WordPress Version 0.7.1



Zur Veröffentlichung der ersten stabilen WordPress Version am 3. Januar 2004 beherrschte noch ein anderes CMS namens „Movable Type“ den Markt.


Das sollte sich jedoch ruckartig ändern, als die Entwickler von Movable Type im selben Jahr ein neues Lizenzierungsmodell für ihre Software einführten.


Viele Nutzer sahen sich daraufhin dazu gezwungen, auf das neue und kostenlose WordPress umzusteigen. Allgemeinhin wird dies in Entwicklerkreisen auch als der Durchbruch von WordPress angesehen.

  6.2  Simplizität als Motor des Erfolgs


Blogger und Webmaster waren von Anfang an zu großen Teilen von WordPress angetan, da das CMS ihren Ansprüchen in allen Belangen gerecht wurde und dabei trotzdem intuitiv zu bedienen war.


Bis heute wurden Kernfeatures wie das WYSIWYG-Editing konsequent ausgebaut und verbessert. WYSIWYG ist das Akronym für „What you see is what you get”, was übersetzt so viel bedeutet wie „Was du siehst, bekommst du“.


Insbesondere der in Version 5.0 eingeführte Gutenberg-Editor greift diese Devise auf und versucht – wenn auch nicht frei von Kritik – die Art, wie Seiteninhalte über WordPress erstellt werden, zu revolutionieren.


   Möchten Sie sich einen Blick darüber verschaffen, wie sich die Oberfläche von WordPress in den letzten Jahren gewandelt hat, empfehlen wir Ihnen die Bildstrecke History of WordPress: WordPress UI Evolution.


Nicht zuletzt zeichnet WordPress eine weitere markante Eigenschaft aus: das System richtet sich sowohl an Entwickler als auch Anwender.


Frontend und Backend (Dashboard) wirken insgesamt aufgeräumt und so finden sich mit dem CMS auch diejenigen zurecht, die über wenig technisches Know-How verfügen.


Um eine WordPress-Instanz zu installieren und zu warten, braucht es keine Programmierkenntnisse.


Wer dennoch selbst Hand anlegen möchte, wird von WordPress ebenso wenig enttäuscht.


Eigene Entwicklungen lassen sich fast nahtlos in das System integrieren und kleinere Anpassungen sind dank zahlreicher Filter- und Modifikationsmöglichkeiten besonders schnell implementiert.

  6.3  WordPress lebt von seiner Community


Auf WordPress.org tauschen sich auf internationaler Ebene Nutzer und Entwickler aus, finden gemeinsame Lösungen und diskutieren über Vorschläge und Änderungen.


Hier steht der gemeinsame und kostenlose Wissensaustausch im Vordergrund. Es wird sich gegenseitig geholfen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.


Auch eine große deutschsprachige Community steht unter https://de.wordpress.org/support/ mit Rat und Tat zur Seite. Ebenfalls eine zentrale Anlaufstelle für deutschsprachige Nutzer ist das größte und älteste WordPress DE Community-Forum.


In den deutschen Support-Foren kann sich jeder - frei nach Open-Source-Manier – mit seinem Wissen einbringen, Erfahrungswerte teilen und sich mit anderen Nutzern über Fehler austauschen.

  6.4  Was ist ein WordCamp?


Außerhalb der Onlinewelt hat sich die Community rund um WordPress ebenfalls sehr eng vernetzt.


Jedes Jahr finden über den gesamten Globus verteilt sogenannte WordCamps statt.






Dabei handelt es sich um ehrenamtlich organisierte Konferenzen, auf denen sich WordPress-Enthusiasten untereinander austauschen und in persönlichen Kontakt treten können.


Neben Vorträgen zu WordPress-spezifischen Themen werden teilweise auch Workshops und andere Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten.


Domaintechnik® ist seit mehreren Jahren als Community Sponsor beim Wordcamp in Wien vertreten. Es ist immer interessant, sich über die aktuelle Entwicklung mit vielen Profis und Entwicklern aus der WordPress-Community auszutauschen. Diese Eindrücke und Gespräche nehmen wir mit, um unsere Dienstleistungen immer weiter zu verbessern.
Wir freuen uns schon auf das nächste Wordcamp!


WordPress Meetups: Diese sind auch weit verbreitet und werden ebenfalls von der Community veranstaltet. Meistens sind es kleinere Treffen mit 15-50 Personen, welche monatlich stattfinden. In der Regel finden diese Meetups am Abend statt und es werden 1-2 Vorträge gehalten.

WordPress Meetups in meiner Nähe


7. Persönlicher Blog, Shopsystem oder Unternehmenshomepage?


Die Website von WordPress.org dient zeitgleich als riesiges Archiv („Repository“) für Abertausende Themes und Plugins.


Wie die Grundsoftware selbst, können Sie auch die dort verfügbaren Erweiterungskomponenten kostenlos herunterladen und nutzen.


Mit den Erweiterungen können Sie Ihre WordPress-Website in jeder erdenklichen Weise modifizieren, umgestalten und um neue Funktionen ergänzen.


Dabei wird per Definition zwischen den folgenden Erweiterungstypen unterschieden:

  • Themes: Mithilfe von Themes verleihen Sie Ihrer Website ein neues Design. Manche Themes kommen bereits mit mehreren Zusatzfunktionen einher, wieder andere sind auf das Wesentliche reduziert und dienen eher als Grundgerüst für die weitere Entwicklung.
  • Plugins: Plugins erweitern WordPress um spezielle Funktionen, die in seiner Grundversion nicht vorgesehen sind. Das können beispielsweise Formulare sein, über die Nutzer mit Ihnen in Kontakt treten können.

Über passende Plugins wie zum Beispiel WooCommerce lässt sich eine WordPress-Kerninstallation in nur wenigen Minuten vom einfachen Blog in ein vollfunktionsfähiges Shopsystem umwandeln. Sie können mit WordPress so gut wie jedes Webprojekt umsetzen.


8. Der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org


Hinter WordPress.com steckt ein kommerzielles Angebot, wohingegen sich WordPress.org als gemeinnützige Plattform versteht.


Der Übersicht halber haben wir die Unterschiede beider Plattformen in der untenstehenden Tabelle für Sie gegenübergestellt.



WordPress.orgWordPress.com €€€
Gemeinnützige Organisation. Quellcode & Erweiterungen können Sie hier kostenlos herunterladen.Kommerzielles Angebot
Sie entscheiden selbst, wer Ihr Host sein soll.Diese Plattform versteht sich als Hoster für WordPress.
Domain und Hosting bei domaintechnik.at in Österreich:
Die WordPress Installation ist mit wenigen Klicks abgeschlossen. Sie haben vollen Zugriff auf alle Funktionen und können Ihre Website beliebig mit Plugins und Themes erweitern.
Eigene Domain, Erweiterung über Plugins etc. sind erst in teuren Tarifen möglich.


Unbeschränkte Freiheit in WordPress erhalten Sie nur, wenn Sie das Hosting selbst organisieren und sämtliche WordPress-Komponenten kostenlos von WordPress.org beziehen.


Unsere WordPress Hosting Pakete räumen Ihnen diese Freiheit ein. Sie bestimmen von Anfang an selbst, wie Ihre Website aussehen soll und welche Funktionen/Plugins Sie implementieren möchten.


Dabei sind die monatlichen Kosten unserer Hosting Pakete wesentlich geringer.


Anleitung zum WordPress installieren 


9. Welche bekannten Websites nutzen WordPress?



Skype WordPress Blog

Screenshot vom Skype Blog



Viele bekannte Websites setzen auf den Alleskönner WordPress. Dazu zählen international betrachtet zum Beispiel die folgenden Seiten:


Auch im deutschsprachigen Raum setzen größere Unternehmen und Institutionen auf das beliebteste Content Management System der Welt:


Dass auch Global Players gern auf WordPress zurückgreifen, zeigt einmal mehr, dass das CMS auch bei größeren Onlineauftritten zuverlässig funktioniert.


10. Zusammenfassung: Vor- und Nachteile von WordPress


Sollten Sie sich noch immer nicht ganz sicher sein, ob WordPress auch für Ihr Vorhaben infrage kommt, hilft Ihnen vielleicht ein Blick auf die folgende Tabelle.


Hier haben wir zusammenfassend nochmal alle Vor- und Nachteile gelistet:



VorteileNachteile
WordPress ist vollkommen kostenlos.Es gibt keine einheitlichen Vorgaben für Plugin-Entwicklungen. Sie müssen immer z. B. anhand von Bewertungen und Anzahl der Nutzer entscheiden, wie sicher ein Plugin ist. Mehr dazu erfahren Sie in unserer WordPress Plugin Anleitung.
Das CMS ist (fast) für jeden Einsatzzweck geeignet. (Blog, Online-Shops, Landingpages etc.)Bei vielen Plugins entsteht mitunter ein hoher Wartungsaufwand.
Sie können auf eine riesige Auswahl an Themes und Plugins zur Erweiterung und Gestaltung Ihrer Website zurückgreifen.Möchten Sie WordPress SEO-freundlich machen, müssen Sie einige Einstellungen vornehmen und auf bestimmte Plugins zurückgreifen.
Es existiert eine hilfsbereite Community, auch im deutschsprachigen Raum.WordPress kommt nicht mit einer Multilanguage-Fähigkeit. Hierfür müssen Sie ein Mehrsprachen-Plugin installieren.
WordPress ist dank regelmäßiger Updates vergleichsweise sicher.
Die Bedienung im WP Dashboard ist sehr intuitiv, die Grundfunktionen sind schnell erlernt.
Mit der richtigen Konfiguration laufen WordPress-Installationen sehr schnell.



Hat Sie nun der Tatendrang gepackt? Dann legen Sie doch am besten gleich los und installieren Sie WordPress auf Ihrem Webspace!


11. FAQ


Hier finden Sie die meistgestellten Fragen rund um WordPress:


1. Was ist WordPess?

WordPress ist das meistgenutzte CMS weltweit. Das sind Systeme, mit denen man Websites erstellen kann. Es ist kostenlos verfügbar und auch für Anfänger geeignet. Man kann mit WordPress so gut wie jedes Webprojekt umsetzen.


2. Wie viel kostet eine WordPess Website?

WordPress ist kostenlos. Man benötigt für eine professionelle Website noch einen Domainnamen und Speicherplatz (Hosting).


3. Wie installiere ich WordPess?

Sie können WordPress manuell installieren. Das ist der etwas aufwendigere Weg. Beziehen Sie die Installationsdatei ausschließlich von der offiziellen Website!
Die offizielle Installationsdatei können Sie aber auch im Domaintechnik® Control Panel herunterladen und dabei WordPress in nur wenigen Schritten einrichten.


4. Ist WordPess für Anfänger geeignet?

Ja, dank der benutzerfreundlichen Oberfläche und dem WYSIWYG (What You See Is What You Get) Editor können auch Anfänger mit WordPress eine Website erstellen.