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.ber, .muenchen, .frankfurt und Co.: Bewerbungen für sechs deutsche Städte- und Regionsnamen

Für Berlin, München, Frankfurt, Bremen und Ulm liegen Bewerbungen um eigene Domainendungen vor: .ber, .muenchen, .frankfurt, .bremen und .ulm. Dazu kommt .owl, das möglicherweise für die Region Ostwestfalen-Lippe stehen soll. Beworben haben sich Unternehmen, nicht die Städte selbst.

Das zeigt die Liste der 1.615 Bewerbungen, die die Internetverwaltung ICANN am 7. Oktober 2026 veröffentlicht hat. Endgültig ist noch nichts: Bis 21. Oktober dürfen Bewerber auf ihre Ausweich-Endung wechseln, die finale Liste folgt am 17. November 2026. Die ersten neuen Endungen starten nach Einschätzung von Domaintechnik Ende 2027 oder Anfang 2028.

Fast alle bisherigen deutschen Städteendungen haben seit 2017 Adressen verloren: .hamburg 35 Prozent, .koeln knapp 40 Prozent, .berlin rund 21 Prozent. Das zeigt eine Auswertung von Domaintechnik. Wer eine Stadtendung behält, behält sie aber meist: 92 Prozent der .berlin-Inhaber verlängern.

„Die neuen Städteendungen sind die erste Chance seit über zehn Jahren auf wirklich kurze Adressen mit Ortsbezug. Wer seinen Wunschnamen nicht verpassen will, kann sich bei uns schon jetzt für die neuen Domainendungen vormerken lassen.“ Franz Reischenböck, Geschäftsführer bei Domaintechnik, dem größten .wien-Registrar

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1.615 Bewerbungen: Das hat ICANN am Reveal Day veröffentlicht

Am 7. Oktober um 20:00 Uhr hat ICANN die Liste offengelegt: 1.615 Bewerbungen von 481 Bewerbern. 333 davon sind Markenendungen, 16 Community-Bewerbungen und 21 in nicht-lateinischen Schriften. Nur 15 Bewerbungen sind ausdrücklich als geografische Namen gekennzeichnet, 506 kommen aus Europa (ICANN).

Aus Deutschland sind neben den sechs Städte- und Regionsendungen auch Branchenendungen dabei, etwa .praxis und .stiftung der index Internet und Mediaforschung GmbH sowie .bro der KV GmbH. In Österreich gibt es drei neue Städteendungen: .vienna und .linz von domainworx Service & Management sowie .salzburg von der tldbox GmbH. International stehen unter anderem .roma, .lugano, .montecarlo, .bali und .québec auf der Liste, außerdem .budapest, das 2021 schon einmal gelöscht wurde.

Es ist die erste Runde seit 2012. Damals gingen 1.930 Bewerbungen ein, 1.241 Endungen gingen an den Start. Darunter sind Städteendungen wie .berlin, .hamburg und .wien, Branchenendungen wie .bank und Firmenendungen wie .microsoft. Die Bewerbungsgebühr ist seither von 185.000 auf 227.000 US-Dollar gestiegen. Gemeinnützige Organisationen, indigene Gruppen und kleine Firmen aus Entwicklungsländern zahlen über ein Förderprogramm 34.500 bis 56.750 Dollar. Ganz glatt lief die Runde 2012 nicht: Ein Softwarefehler machte Bewerberdaten sichtbar, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren, ICANN musste das System zeitweise abschalten.

Auf einen Blick

  • Was: Sechs deutsche Städte und Regionen bewerben sich bei ICANN um eigene Domainendungen: .ber (Berlin), .muenchen, .frankfurt, .bremen, .ulm und .owl (Ostwestfalen-Lippe).
  • Konzerne: Auch deutsche Unternehmen wollen eigene Marken-Endungen, darunter .adidas, .allianz, .biontech, .liebherr, .sennheiser und .neumann; die Europäische Zentralbank hat .euro beantragt.
  • Bewerbungen insgesamt: 1.663 eingereicht, 1.615 im Verfahren. Veröffentlicht am 7. Oktober 2026 um 20:00 Uhr (MESZ).
  • Erste Runde seit 2012: Damals entstanden .berlin, .hamburg, .koeln, .cologne, .bayern, .nrw, .ruhr und .saarland.
  • Kosten: 227.000 US-Dollar Bewerbungsgebühr pro Endung, dazu rund 25.000 US-Dollar ICANN-Gebühr pro Jahr.
  • Noch nicht fix: Bewerber dürfen bis 21. Oktober 2026 die Endung tauschen. Die finale Liste kommt am 17. November 2026.
  • Start: erste neue Endungen laut Domaintechnik Ende 2027 oder Anfang 2028.
  • Bilanz der alten Endungen: .berlin 43.400 Adressen (2017: 54.857), .hamburg 15.626 (2017: 23.896), .koeln 17.629 (2017: 29.130).
  • Nachfrage: „berlin“ wird weltweit rund 1,25 Millionen Mal pro Monat gesucht, 63 Prozent davon außerhalb Deutschlands.
  • Vormerken: Wunschadressen unter den neuen Endungen können bei Domaintechnik vorgemerkt werden.

Zeitplan: Warum noch nichts fix ist

Die Endungen auf der Liste vom 7. Oktober sind Bewerbungen, keine Zusagen. Wer sich beworben hat, darf noch bis 21. Oktober auf eine Ersatzendung wechseln. Mehr als 1.100 Bewerbungen haben eine solche Ersatzendung angegeben.

DatumWas passiert
7. Oktober 2026, 20:00 UhrReveal Day: ICANN veröffentlicht alle Bewerber und Endungen
8. bis 21. Oktober 2026Bewerber dürfen auf ihre Ersatzendung wechseln
17. November 2026Finale Liste der Endungen, Beginn der Einspruchsfrist
27. November 2026Letzter Tag für einen Rückzug mit 65 Prozent Erstattung
16. März 2027Ende der Einspruchsfrist
1. Halbjahr 2027Auslosung der Prüfreihenfolge, Prüfung rund 180 Tage
Ende 2027 oder Anfang 2028Erste neue Endungen gehen an den Start (Einschätzung Domaintechnik)

Für Städtenamen gilt eine Zusatzhürde: Wer eine Stadtendung für städtische Zwecke will, braucht ein unterschriebenes Unterstützungs- oder Nichteinspruchsschreiben der zuständigen Behörde. Für Bundesländer gilt das immer, weil sie als Unterregionen nach ISO 3166-2 geführt werden. Welche Stelle zuständig ist, legt jeder Staat selbst fest.

Die Bewerbungen aus Deutschland

Sechs deutsche Städte und Regionen stehen auf der Liste. Auffällig: Hinter .muenchen und .frankfurt steht dieselbe Firma, und drei Städtebewerbungen haben eine Branchenendung als Reserve angegeben.

EndungFürBewerberAusweich-EndungKonkurrenzSuchen nach dem Namen pro Monat weltweit
.berBerlindotBerlin GmbH & Co. KG.blnkeine1.250.000
.muenchenMünchenKrischenowski GmbH.pflegekeine808.000 (münchen und munich)
.frankfurtFrankfurtKrischenowski GmbH.baukeine589.000
.bremenBremenLABonline UG (haftungsbeschränkt).hundkeine174.000
.ulmUlmSWU TeleNet GmbHkeinekeine168.000
.owlOstwestfalen-LippeKV GmbH.ladenIntercap Registry Inc. (Cayman Islands)nicht aussagekräftig, „owl“ ist englisch für Eule

Stand: ICANN-Liste und vorläufige Konkurrenzgruppen vom 7. Oktober 2026. Suchdaten: Ahrefs, Oktober 2026.

Aus .muenchen könnte .pflege werden: Wer eine Ausweich-Endung angegeben hat, darf bis 21. Oktober wechseln. Aus .muenchen würde dann .pflege, aus .frankfurt .bau, aus .bremen .hund. Für Städtenamen braucht ein Bewerber außerdem die Unterstützung oder Nichteinspruchserklärung der zuständigen Behörde. Ob München, Frankfurt und Bremen die Bewerbungen unterstützen, ist bisher nicht öffentlich bekannt.

.ber neben .berlin: dotBerlin betreibt bereits .berlin und will mit .ber eine kurze Variante, als Reserve ist .bln angegeben.

.ulm kommt aus dem Stadtwerke-Umfeld: Bewerber ist die SWU TeleNet GmbH, das Telekommunikationsunternehmen der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm.

.owl ist umkämpft: Um .owl bewerben sich die KV GmbH für Ostwestfalen-Lippe und die Intercap Registry von den Cayman Islands. Einigen sie sich nicht, versteigert ICANN die Endung.

„Bei .owl wird es spannend: Einigen sich die beiden Bewerber nicht, entscheidet eine Auktion bei ICANN. Private Einigungen gegen Geld sind diesmal verboten. Für die Region heißt das: Ob und wann .owl kommt, ist offener als bei den anderen Bewerbungen.“ Fabian Ledl, Domainexperte bei Domaintechnik

Auch deutsche Konzerne wollen eigene Endungen

Neben den Städten haben sich auch mehrere deutsche Konzerne um eigene Endungen beworben:

  • adidas (.adidas)
  • die Allianz (.allianz)
  • BioNTech (.biontech)
  • Liebherr (.liebherr)
  • Sennheiser (.sennheiser)
  • und der Mikrofonhersteller Georg Neumann (.neumann), der zur Sennheiser-Gruppe gehört.

Dabei handelt es sich um sogenannte Marken-Endungen. Unter ihnen legt in der Regel nur das Unternehmen selbst Adressen an, etwa für Produkte, Kampagnen oder Standorte, frei registrieren kann man dort nichts. Neu ist die Idee nicht: BMW betreibt seine Endung .bmw bereits seit 2014. Aus Frankfurt kommt außerdem eine ungewöhnliche Bewerbung, denn die Europäische Zentralbank hat .euro beantragt. Auch bei den Konzernen gilt: Es sind vorerst Bewerbungen, die ICANN noch prüft.

Was kostet eine eigene Domainendung?

Allein die Bewerbung kostet 227.000 US-Dollar pro Endung, 42.000 Dollar mehr als 2012. Bis eine Stadtendung läuft, kommen laut Branchenschätzungen im ersten Jahr leicht 650.000 Dollar oder mehr zusammen.

PostenBetragQuelle
ICANN-Bewerbungsgebühr 2026227.000 USD (2012: 185.000 USD)ICANN
Prüfung geografischer Namenbis zu 12.000 USDICANN Applicant Guidebook
Laufende ICANN-Gebührrund 25.000 USD pro Jahr, dazu 0,25 USD je Registrierung ab 50.000 pro QuartalDomain Name Wire, CaptainDNS
Technischer Betreiber (Backend)50.000 bis 100.000 USD pro JahrCaptainDNS
Rechtliche Vorbereitung15.000 bis 50.000 USDCaptainDNS
Gesamt im ersten Jahr (kommerzielle Endung)650.000 bis 1,2 Mio. USDCaptainDNS

Rechenbeispiel: .berlin hat heute rund 43.400 Adressen. Allein die ICANN-Bewerbungsgebühr entspricht damit gut 5 Dollar pro bestehender Adresse, bei .hamburg mit 15.626 Adressen gut 14 Dollar.

Was beim Rückzug bleibt: Wer bis 27. November 2026 zurückzieht, bekommt 65 Prozent der Gebühr zurück. Danach sinkt die Erstattung auf 35 und dann 20 Prozent, nach Vertragsabschluss gibt es nichts mehr.

Wenn sich mehrere um dieselbe Endung bewerben: Einigen sie sich nicht, versteigert ICANN die Endung. Private Auktionen und bezahlte Einigungen zwischen Bewerbern sind diesmal verboten. Wie teuer das werden kann, zeigt die Runde 2012: .web ging 2016 für 135 Millionen Dollar weg.

Auch Städteendungen können scheitern: .budapest wurde trotz Unterstützung der Stadt nie gestartet und 2021 gelöscht. Der frühere Betreiber von .london verlor laut Domain Name Wire einen achtstelligen Betrag.

Bilanz: Wie laufen die deutschen Städteendungen?

Sieben von acht deutschen Städte- und Regionsendungen haben seit 2017 Adressen verloren. .hamburg hat ein Drittel eingebüßt, .koeln knapp 40 Prozent, die englische Köln-Variante .cologne fast zwei Drittel. Nur .nrw ist gewachsen.

Diagramm: Registrierte Adressen deutscher Städte- und Regionsendungen 2017 und 2026. .nrw +12 %, .saarland −4 %, .bayern −18 %, .berlin −21 %, .hamburg −35 %, .koeln −39 %, .ruhr −56 %, .cologne −62 %. Grafik: Domaintechnik
EndungAdressen 2026pro 1.000 Einwohnerauf 100 .de-Adressen der Stadt
.koeln + .cologne21.67321,16,1
.berlin43.40011,74,7
.hamburg15.6268,42,5

Köln hat im Verhältnis die meisten Stadtadressen, obwohl die Stadt kleiner ist als Berlin und Hamburg. Die Zahlen zeigen: Eine Stadtendung lebt nicht vom Start, sondern von treuen Inhabern und stetigen Neuanmeldungen.

Exklusive Auswertung: Die Welt sucht „munich“, nicht „münchen“

Sieben der zehn größten deutschen Städte werden überwiegend aus dem Ausland gesucht. Das zeigt eine Auswertung der weltweiten Suchdaten durch Domaintechnik.

Balkendiagramm: Weltweite Suchanfragen pro Monat nach deutschen Großstädten und Anteil aus dem Ausland. Berlin 1,25 Mio. (63 %), München 808.000 (63 %), Köln 763.000 (64 %), Frankfurt 589.000 (68 %), Hamburg 560.000 (44 %). Grafik: Domaintechnik

Bei München, Köln und Nürnberg liegt der englische Name vorn: „munich“ wird weltweit 470.000 Mal pro Monat gesucht, „münchen“ 338.000 Mal. „cologne“ kommt auf 437.000 Suchen, „köln“ auf 326.000, „nuremberg“ auf 379.000, „nürnberg“ auf 184.000. Die englischen Namen werden zu mehr als 90 Prozent im Ausland gesucht.

Trotzdem hat .cologne mit 4.044 Adressen nur knapp ein Viertel der Adressen von .koeln. Suchnachfrage allein füllt also keine Endung, entscheidend ist, ob Firmen vor Ort die Adresse nutzen.

Was bringt eine Stadtendung Firmen und Bürgern?

Der größte Vorteil: Am ersten Tag ist jeder Name frei. Unter .de gibt es mehr als 18 Millionen Adressen, kurze Namen sind dort längst vergeben.

  • Kurze, merkbare Adressen: baeckerei.muenchen statt baeckerei-mueller-muenchen.de
  • Ortsbezug auf einen Blick: Kunden sehen schon an der Adresse, dass ein Angebot aus der Stadt kommt.
  • Zweite Adresse für internationale Gäste: Eine englische Variante spricht Touristen und Partner im Ausland an, die .de-Adresse bleibt.
  • Markenschutz: Wer nicht registriert, riskiert, dass ein anderer firmenname.frankfurt bekommt.

Städteendungen werden behalten. Laut geoTLD Group verlängern 96,9 Prozent der Inhaber ihre .bayern-Adresse und 92,3 Prozent ihre .berlin-Adresse. Bei Massenendungen wie .xyz sind es 23,5 Prozent, bei .shop 14,3 Prozent.

Der Kern des Problems: Eine Stadtendung ist bisher eine Nische neben .de. In Berlin kommen auf 100 .de-Adressen knapp 5 .berlin-Adressen, in Hamburg 2,5 .hamburg-Adressen, in Köln 6 Adressen unter .koeln oder .cologne.

Exact Match und Google: was stimmt und was nicht

Google behandelt Städteendungen wie .com oder .org. Ein Suchbegriff in der Endung bringt laut Google keinen direkten Vorteil im Ranking. Der Nutzen liegt woanders: Eine Adresse wie hotels.berlin deckt sich mit dem, was Menschen suchen. Sie fällt im Suchergebnis auf, bleibt leichter im Kopf und kann deshalb mehr Klicks bringen.

„Eine Stadtendung ist kein Trick für bessere Rankings, sondern ein starkes Signal für Menschen. Wer ‚berlin hotels‘ sucht und dann hotels.berlin sieht, weiß sofort, dass er richtig ist. Genau dieser Klick entscheidet.“ Fabian Ledl, Domainexperte bei Domaintechnik

Alle Beiträge zu den neuen Domainendungen 2026

Ihre Wunschadresse unter einer neuen Endung können Sie bei Domaintechnik schon jetzt kostenlos vormerken.

Häufige Fragen

Welche deutschen Städte bewerben sich um eine eigene Domainendung?

Laut ICANN-Liste vom 7. Oktober 2026: .ber (Berlin), .muenchen, .frankfurt, .bremen, .ulm und .owl (Ostwestfalen-Lippe). Seit 2014 gibt es bereits .berlin, .hamburg, .koeln, .cologne, .bayern, .nrw, .ruhr und .saarland.

Ab wann kann ich eine neue Stadt-Domain registrieren?

Noch nicht. ICANN veröffentlicht die finale Liste am 17. November 2026, danach folgen Einspruchsfrist und Prüfung. Die ersten neuen Endungen starten nach Einschätzung von Domaintechnik Ende 2027 oder Anfang 2028, das genaue Datum legt der jeweilige Betreiber fest. Wunschadressen lassen sich schon jetzt bei Domaintechnik vormerken.

Was kostet eine neue Domainendung?

Die Bewerbung bei ICANN kostet 227.000 US-Dollar. Dazu kommen rund 25.000 US-Dollar ICANN-Gebühr pro Jahr und die Kosten für Technik und Betrieb. Was eine einzelne Adresse für Endkunden kosten wird, legt der jeweilige Betreiber fest.

Wie viele .berlin-Domains gibt es?

Rund 43.400 laut geoTLD Group (2026). Ende 2017 waren es 54.857.

Bringt eine Stadtendung Vorteile bei Google?

Keinen direkten Rankingvorteil, Google behandelt sie wie .com. Eine passende Adresse kann aber mehr Klicks bringen, weil sie zur Suche passt und leichter zu merken ist.

Wie viele neue Domainendungen gibt es 2026?

Zur ersten Runde seit 2012 wurden 1.663 Bewerbungen eingereicht, 1.615 laufen weiter. 2012 waren es 1.930.

Was passiert, wenn sich mehrere um dieselbe Endung bewerben?

Dann müssen sie sich einigen oder ICANN versteigert die Endung. Private Auktionen sind in der Runde 2026 verboten.

Welche deutschen Unternehmen bewerben sich um eine eigene Domainendung?

Unter anderem adidas (.adidas), die Allianz (.allianz), BioNTech (.biontech), Liebherr (.liebherr), Sennheiser (.sennheiser) und Georg Neumann (.neumann). Es sind Marken-Endungen, unter denen in der Regel nur das Unternehmen selbst Adressen anlegt. Die Europäische Zentralbank hat außerdem .euro beantragt.

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Sie wollen nicht warten? Bestehende Endungen wie .berlin, .koeln, .bayern, .nrw oder .de können Sie sofort registrieren: Domain kaufen. Ob Ihr Wunschname frei ist, zeigt der Domain-Check, alle Preise finden Sie in der Preisübersicht.

„Bei neuen Endungen gilt: Wer zuerst kommt, bekommt den Namen. Wer sich bei uns für die neuen Domainendungen vormerken lässt, verpasst den Start nicht.“ Franz Reischenböck, Geschäftsführer bei Domaintechnik, dem größten .wien-Registrar

Kundinnen und Kunden bewerten Domaintechnik mit 4,89 von 5 Sternen bei Trusted Shops (2.693 Bewertungen seit 2016) und 4,9 von 5 Sternen bei Google (395 Rezensionen). Im Webhosting-Test von hosttest.at erhielt Domaintechnik die Note 1,4 („Sehr gut“). Stand der Bewertungen: 6. Oktober 2026.

Rückfragen und Pressekontakt

Sie berichten über die neuen Städteendungen in Deutschland? Wir stellen Ihnen gerne weitere Zahlen zu Ihrer Stadt, Einschätzungen und Interviewpartner zur Verfügung.

  • Pressekontakt: Elisa Ledl, Digitale Kommunikation, Domaintechnik, presse@domaintechnik.at, +43 6215 20888603
  • Interviewpartner: Franz Reischenböck, Geschäftsführer von Domaintechnik, dem größten .wien-Registrar, und Fabian Ledl, Domainexperte bei Domaintechnik
  • Grafiken: Alle Grafiken in diesem Beitrag sind frei verwendbar mit dem Vermerk „Grafik: Domaintechnik“. Druckfähige Versionen schicken wir Ihnen gerne zu.
  • Updates: Am 17. November veröffentlicht ICANN die finale Liste. Wir aktualisieren diesen Beitrag und informieren Sie auf Wunsch.

Quellen und Methode

Suchdaten: Ahrefs Keywords Explorer, Abruf 7. Oktober 2026. Weltweites durchschnittliches Suchvolumen pro Monat der letzten 12 Monate. Anteil Ausland = weltweites Volumen minus Volumen Deutschland. Stadtnamen enthalten auch Suchen nach gleichnamigen Vereinen und Orten.

Domainzahlen: aktuelle Bestände und Verlängerungsraten von der geoTLD Group (2026), für .nrw, .ruhr und .saarland Monatsberichte der Registries an ICANN (Mai 2026). Vergleichswerte Dezember 2017 aus den ICANN-Monatsberichten. Die ICANN-Berichte für .koeln und .cologne aus Dezember 2017 sind möglicherweise unvollständig. .de-Zahlen: DENIC Regionalstatistik 2025, nach Sitz des Inhabers.

Weitere Quellen: heise online: ICANN nimmt 2026 wieder Anträge entgegen, ICANNWiki: Runde 2012, Domain Incite: Was über die Runde 2026 bekannt ist

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