WordPress 7.0: Das erwartet Sie beim großen Update
WordPress 7.0 auf einen Blick
WordPress 7.0 steht in den Startlöchern und bringt eine Reihe spannender Neuerungen mit sich. Dazu gehören unter anderem eine native KI-Schnittstelle, verbesserte Revisionen sowie ein modernisiertes Admin-Design.
Ursprünglich war die Veröffentlichung für den 9. April geplant, wurde jedoch verschoben. Aktuell ist die Veröffentlichung für den 20. Mai 2026 vorgesehen.
WordPress 7.0 wird wie gewohnt kurz nach Veröffentlichung im Domaintechnik Control Panel bereitgestellt.
In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Neuerungen für Sie zusammen.
Unsere Empfehlung zum sicheren WordPress Update
Es empfiehlt sich, das WordPress Update nicht unmittelbar nach der Veröffentlichung einzuspielen, sondern zunächst abzuwarten, bis wichtige Plugins und Themes entsprechend angepasst wurden. Vor jedem Update sollte ein vollständiges Backup erstellt werden.
Bei geschäftskritischen oder komplexen Websites ist es außerdem sinnvoll, das Update zuerst in einer Staging-Umgebung zu testen, um mögliche Inkompatibilitäten frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden.
Tipp: Damit Updates und neue Funktionen ihr volles Potenzial entfalten, lohnt sich ein leistungsstarkes und zuverlässiges Hosting!
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Real-Time Collaboration: Zusammenarbeit direkt im Editor
Hinweis vom 11.05.2026
Die angekündigte Echtzeit-Zusammenarbeit („Real-time Collaboration“) wird entgegen früherer Ankündigungen nicht mit WordPress 7.0 erscheinen. Laut dem WordPress-Core-Team benötigt die Funktion noch weitere Tests und Optimierungen, bevor sie stabil genug für den offiziellen Release ist.
Eine der größten Neuerungen ist die Echtzeit-Zusammenarbeit bzw. Real-Time Collaboration (RTC).
Mehrere Benutzer können gleichzeitig an einer Seite oder einem Beitrag arbeiten und sehen Änderungen nahezu in Echtzeit. Das Prinzip ähnelt dem von NextCloud Office oder Google Docs.
Die bekannte Meldung, dass bereits jemand anderes einen Beitrag bearbeitet, entfällt. Stattdessen zeigt ein Präsenz-Indikator im Editor an, wer aktuell am Dokument arbeitet.
Quelle: Github
KI-Schnittstelle in WordPress Core
WordPress 7.0 führt erstmals eine zentrale KI-Schnittstelle im Core ein. Dabei geht es nicht um integrierte KI-Funktionen, sondern um eine technische Grundlage, über die Plugins externe Dienste wie OpenAI, Google oder Anthropic einheitlich anbinden können.
Für Nutzer bedeutet das:
- konsistentere KI-Integrationen
- weniger Kompatibilitätsprobleme
Wichtig: WordPress selbst nutzt keine KI automatisch und überträgt keine Daten ohne Zustimmung.

Quelle: developer.wordpress.org
Verbesserte Revisionen
Das Revisions-System wurde deutlich verbessert. Statt einer separaten Seite öffnet sich der Versionsverlauf nun direkt im Editor.
Ein Zeitregler ermöglicht das Durchblättern von Versionen mit Live-Vorschau, während Änderungen farblich hervorgehoben werden:
- Grün: hinzugefügt
- Rot: entfernt
- Gelb: geändert
Quelle: Github
Patterns lassen sich einfacher und sicherer bearbeiten
Mit WordPress 7.0 wird die Arbeit mit Block-Patterns deutlich verbessert. Bisher bestanden Patterns aus mehreren einzelnen Blöcken, die nach dem Einfügen vollständig bearbeitet werden konnten. Das bot zwar maximale Flexibilität, führte aber auch häufig dazu, dass Layouts unbeabsichtigt verändert wurden.
Mit der neuen Version öffnen sich Patterns nun standardmäßig im sogenannten Content-only-Modus. In diesem Modus können Inhalte wie Texte, Bilder oder Buttons direkt angepasst werden, während die zugrunde liegende Struktur – etwa Spalten, Abstände oder Design-Einstellungen – geschützt bleibt.
Wer dennoch Änderungen am Aufbau eines Patterns vornehmen möchte, kann jederzeit in einen erweiterten Bearbeitungsmodus wechseln und die Struktur gezielt anpassen.
Insgesamt entwickeln sich Patterns damit stärker zu wiederverwendbaren Design-Komponenten: flexibel im Inhalt, aber stabil im Aufbau.
Weiter Infos finden Sie bei make.wordpress.org
Breadcrumbs-Block
Mit WordPress 7.0 wird erstmals ein nativer Breadcrumbs-Block eingeführt. Damit lassen sich Navigationspfade (z. B. Startseite > Blog > Artikel) ganz ohne Plugin direkt im Editor einfügen.

Quelle: make.wordpress.org
Icon-Block
Der neue Icon-Block ermöglicht die Verwendung von skalierbaren SVG-Icons direkt im Editor.

Quelle: developer.wordpress.org
Navigation Overlays
Die neuen Navigation Overlays verbessern die mobile Navigation deutlich. Während mobile Menüs bisher als fixes Standard-Overlay ohne Gestaltungsmöglichkeiten angezeigt wurden, lassen sie sich nun im Site Editor gestalten.
Overlay Template Erstellung:

Quelle: Github
Navigation Overlay Patterns:




Quelle 1: Github
Quelle 2: Github
Quelle 3: Github
Quelle 4: Github
Block-Sichtbarkeit nach Gerät
Blöcke lassen sich nun gezielt für Desktop, Tablet oder Mobilgeräte ein- oder ausblenden. Ganz ohne Custom CSS.

Quelle: developer.wordpress.org
Custom CSS pro Block
Jeder einzelne Block innerhalb des Beitrags- und Seiteneditors kann nun individuell mit benutzerdefiniertem CSS gestaltet werden.

Quelle: developer.wordpress.org
Modernerer Adminbereich
Der Admin-Bereich erhält ein visuelles Update. Farben, Buttons, Formulare, Hinweise und vieles mehr wurden modernisiert und sorgen für ein klareres Erscheinungsbild.
Die Bedienung bleibt dabei vertraut, es gibt keine Funktionsänderungen.
Quelle: make.wordpress.org
Weitere Funktionen
- Verbesserter Bild-Block
Mehr Kontrolle über Darstellung und Bearbeitung von Bildern direkt im Editor. - Galerien mit Lightbox-Navigation
Bilder in Galerien können nun in einer Lightbox geöffnet und bequem durchgeklickt werden. - Verbesserte URL-Validierung
Eingaben von URLs werden zuverlässiger geprüft, wodurch „Fehler „Borken Links“ reduziert werden.